Jugendkongress 2015

ZUKUNFT SELBER MACHEN! – Junge Ideen für Nachhaltigkeit

Ob Migration, Klimawandel oder biologische Vielfalt: Unter dem Motto „Zukunft selber machen – Junge Ideen für Nachhaltigkeit“ entwickelten 150 junge Menschen zwischen 16 und 27 Jahren beim Jugendkongress am 4. und 6. September 2015 in Osnabrück 16 Projekte, die im Nachgang finanziell von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) unterstützt wurden. Ausrichter des Kongresses waren das Bundesumweltministerium (BMUB) und die DBU.

Das Motto „selber machen“ zog sich durch den gesamten Kongress. Ein Vorbereitungsteam aus elf Teilnehmenden hatte in enger Zusammenarbeit mit den Organisatoren vom DBU Zentrum für Umweltkommunikation das Programm und die Themenschwerpunkte entwickelt und viele eigene Ideen eingebracht.

Während des Kongresses selbst entwickelten die jungen Teilnehmenden innerhalb von drei Tagen in acht Arbeitskreisen Ideen und Konzepte zur nachhaltigen Entwicklung, die sie in Zukunft weiterverfolgen und ausarbeiten sollten – zum Beispiel zu den Themen „Migration, Armutsbekämpfung, Menschenrechte und Frieden“, „Verantwortungsvoll Wirtschaften“, „Artenvielfalt in Gefahr?“, „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ oder „Konsum und Lebensstile“.

Selbst entscheiden – das durften die jungen Teilnehmer auch darüber, welche Projekte Fördermittel von der DBU erhalten. Auf einem Markt der Möglichkeiten hatten die Jugendlichen Gelegenheit, Interesse für ihre Projekte zu wecken und neue Mitstreitende zu finden. In der anschließenden Abstimmung übersprangen 17 von insgesamt 23 vorgestellten Ideen die selbst gesteckte Minimalförderhöhe und erhielten für ihre Umsetzung fachliche und finanzielle Unterstützung der Stiftung. Zwischen 100 und 1.360 Euro vergab die DBU an die ausgewählten Projekte. Deren Inhalte waren bunt gefächert: von einer Radiosendung zum Thema Nachhaltigkeit über die Gründung des „Youth Sustainability Networks“ bis zu ökologischen Bildungsprojekten für unbegleitete minderjährige Geflüchtete durch die Osnabrücker Initiative „Freizeit für Flüchtlingskinder“. Beeindruckt vom Engagement der jungen Menschen stockte der NABU die Gesamtfördersumme für die Projekte spontan um 1.500 Euro auf.

In Qualifizierungsworkshops zu den Themen Fundraising, Projektmanagement und Presse- und Öffentlichkeitsarbeit erhielten die Jugendlichen und jungen Erwachsenen Impulse für weitere Finanzierungsmöglichkeiten und Öffentlichkeitsarbeit. Fachexperten von DBU und BMUB standen nicht nur während des Kongresses für Fragen zur Verfügung, sondern blieben auch darüber hinaus Ansprechpartner für die jungen Projektmanager*innen.

Folgende Projekte sind im Rahmen der Veranstaltung entstanden: